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Video

Das Ausgangsmaterial sollte möglichst immer eine AVI-Datei sein, welche in einem Videoschnittprogramm bearbeitet werden kann. Falls verschiedene Größen von demselben Video benötigt werden, sollte immer der Clip in der höchstmöglichen Qualität verwenden werden, da eine mehrfache Komprimierung zu unnötig starken Qualitätsverlusten führt. Dies wird bei uns grundsätzlich so gehandhabt. Da die Datenübertragungsrate nach wie vor begrenzt ist, muss das Video dahin gehend komprimiert werden, dass einerseits noch eine akzeptable Bildqualität erhalten bleibt, andererseits aber die Datei in erträglichen Zeitspannen übertragen werden kann. Für Videos, die vom Betrachter auf volle Bildschirmgröße erweitert werden können, sollte das Video-CD-Standardformat von 352x288 Pixel, bzw. 50% vom DV-Format (360x288 Pixel) verwendet werden.

Videos, welche nur zur Vorschau des großen Videos dienen, sollten nicht größer als 180x144 Pixel (25% des DV-Formates) sein. Selbst Videos in einer Größe von 100x80 oder sogar 90x72 sind noch gut zur Vorschau geeignet. Bei einem Link auf eine Videodatei ist eine Größenangabe der Datei von jedem Benutzer gern gesehen. Natürlich kann und sollte für professionelle Darbietungen die HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) oder sogar die Full HD-Auflösung (1920 x 1020 Pixel) angestrebt werden. Youtube ist hier seit einigen Jahren als Vorreiter tätig. Hier gilt es natürlich zu bedenken, dass für ein HD-Video eine Datenrate von 2 bis 5 MBit/s benötigt wird, Full HD benötigt knapp die doppelte Bandbreite.

Für die Komprimierung gibt es verschiedene Formate. Die Höhe des gerade noch akzektablen Komprimierungsgrades kann je nach Filmmaterial sehr unterschiedlich sein.

Die richtige Wahl des Video-Codecs ist durchaus entscheidend für die Verbreitung des Videos. Mit dem MPEG- oder auch MPG-Format liegen sie in 90% der Fälle richtig. Die Versionen welche dem MPEG-1- oder auch dem MPEG-2-Standard folgen laufen nahezu auf jedem Endgerät. Der MPEG-4-Standard (oft auch als MP4 bezeichnet) ist insbesondere auf modernen Smartphones sehr beliebt. Hier unterstützen insbesondere die Endgeräte von Apple beispielsweise überhaupt keine Flash-Videos. Dies ist somit für viele Webseiten äußerst schädlich. Immerhin existieren noch Millionen von Webseiten, welche vollständig auf Flash basieren und nicht nur ein paar Flash-Videos beinhalten.

Alle anderen Video-Formate benötigen zumindest ein Browser-Plugin. Flash-Dateien benötigen zum Abspielen den kostenlosen Flash-Player. DivX-Dateien benötigen zum Abspielen den kostenlosen DivX-Player bzw. den DivX-Codec. WMV-Dateien benötigen zum Abspielen den Windows Media Player, welcher i. d. R. auf allen Windows-PC´s zur Verfügung steht. MOV-Dateien benötigen zum Abspielen den Quicktime-Player. RM-Dateien benötigen zum Abspielen den RealPlayer.

Im Allgemeinen gilt hier natürlich: Falls viele Videos vorliegen oder des Öfteren Videos zu aktualisieren oder auszutauschen sind, empfehlen wir den Einsatz eines CMS. Beispielsweise liegen zahlreiche Komponenten und Module für das CMS Joomla, jedoch auch für nahezu alle anderen bekannten CMS´s vor, welche das Einbinden von Videos auch für einen Laien bereits nach kurzer Einarbeitungszeit möglich machen. Des Weiteren kann auch durch sinnvolles kategorisieren eine wesentlich bessere Übersicht der implementierten Videos erreicht werden als bei einer händischen HTML-Programmierung! Auf alle Fälle sollte man alle Videos immer in einen eigenen Ordner auf dem Webserver, ggf. auch noch in Unterordnern, ablegen. So kann man zumindest per FTP-Zugriff eine Liste aller vorhandenen Videos erstellen!

Um allen Besuchern ihrer Webseite eine Möglichkeit anzubieten sich Ihr Video anzusehen, gibt es nur die Lösung drei verschiedene Datei-Formate anzubieten: Ein MP4-Video mit dem H.264-Codec für Safari und Internet Explorer 9, ein OGV-Video mit dem Theora OGG-Codec für Firefox, Chrome und Opera und ein Flash-Video für die älteren Versionen von Internet Explorer.

Letzte Änderung am Montag, 28 August 2017 05:32

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